Das Gebiet Aksai-Chin,
der abgeschiedene Nordosten Kaschmir’s

von Wolfgang Schippke, DC3MF , München


Aksai-ChinKartenausschnitt des Gebietes von Aksai-Chin


Eines der zahlreichen latenten Krisengebiete Asiens ist Kaschmir und seine exterritorialen Gebiete, die zwischen Indien, Afganistan, Pakistan und China nach dem zweiten Weltkrieg aufgeteilt wurde und seit dem nicht mehr zur Ruhe kommen. Neben zahlreichen Grenzkonflikten zwischen Indien und Pakistan zwischen 1947 und 1948 sowie 1965, hat sich auch 1962 China in den Krieg eingemischt und weite Teile Indisch Kaschmir besetzt. Während der heute noch indische Teil unter dem Namen Ladakh/Jammu/Kaschmir geführt wird, wird das strittige Gebiet mit China Aksai-Chin genannt. Aksai-Chin ist bei weitem umkämpfter als das eigentliche Kaschmir, aber auch wesentlich unbekannter, da der Krieg in einem fast unbewohnten Teil des Westtibetischen Hochlandes stattfindet.

Nicht nur mit Waffen wird der Krieg um Kaschmir ausgetragen, sondern auch im Äther. Neben den bekannten Sendern wie Radio Free Asia, das auch für eine Befreiung Tibets eintritt, treten derzeit ca. 4 andere Untergrundsender für einen einheitlichen Staat Kaschmir ein. Einige der Sendeanlagen stehen, so weit man weiß, in der Ex-UdSSR, meist in Taschkent, und setzen die kommerziellen Sender dieser Länder ein. Auch unterstützen zahlreiche westliche Länder, darunter auch die USA, den Kampf Kaschmirs nach Freiheit. Zu den bekanntesten Sendern zählen Radio Message of Freedom, in Afganistan, Voice of Kashmir Freedom, dessen Standort in China vermutet wird, und Voice of Free Aksai-Chin, der aus der ehemaligen Sowiet Union senden soll.

Radio Free Asia (RFA) ist der einzige Sender, der einen englisch sprachigen Nachrichtenblock hat. Dank der verwendeten Frequenzen im Tropenband kann RFA auch in Europa mit guten Feldstärken empfangen werden. Lohnenswert ist die Beobachtung der Frequenzen um 4500 kHz und um 5070 kHz in den frühen Nachmittagsstunden, aber auch auf Frequenzen zwischen 6980 und 7020 kann der Sender in Europa gehört werden. Leider muß man bei diesen Sendern auf eine QSL Karte verzichten, da entweder keine Adressen bekannt sind, oder auch bei bekannter Adresse, nie eine QSL Karte ankommt.

Das Gebiet Aksai-Chin liegt zwischen dem indischen Bundesstaat Ladakh im Süden, dem von Pakistan besetztem Teil Kaschmirs im Westen und dem chinesisch besetzten Westtibet. Dieses Gebiet, größer als das Saarland, ist in einen Westteil, den Hauptteil, und zwei Südostteile zersplittert, und, obwohl es historisch gesehen zu Ladakh gehörte, seit 1962 von Chinesischen Truppen besetzt. Zusätzlich dazu ist seit 1962 auch das Gebiet von Jahnavi (31N15, 79E05) mit dem wichtigen Paß Thaga La von China okkupiert.

Dieses, seit dem Einmarsch Chinesischer Truppen, zwischen Indien, China und der Unabhängikeitsbewegung in Kaschmir, umkämpfte Gebiet, hat eine Fläche von 40.000 km² und besteht in seinem Westteil aus dem Karakoram Gebiet, einem Hochgebiet mit 4000 bis 6000 Meter hohen Pässen in dem auch der K2 und der Grasherbrum stehen.

Saspol Settlement


Typischer Bergweg im wenig Zugänglichen Hinterland von Ladakh an der Grenze zu Aksai-Chin
Das Hauptgebiet von Aksai-Chin besteht aus dem südlichen Teil der 3000 bis 5500 Meter hohen Sodaebene, dem westlichsten Ausläufer der Tibet Hochebene, und einer Gebirgskette, den östlichen Ausläufern des Zentral-Karakorams. Die beiden südlichen Gebiete sind wenig einladende Hochebenen die nur über 3900 Meter hohe Pässe erreicht werden können, wie über den 3900 Meter hohen Schippki-Lo, der heute wieder als Khab-Lo bezeichnet wird und das östliche Ladakh mit Westtibet verbindet.

Dieser Paß wurde 1897 von Sven Hedin ), bei seiner Reise nach Ladakh und Pamir nach Georg Schippke benannt. Der Name wurde von den Engländern Anfang des 20ten Jahrhunderts in Schippki (in manchen Karten auch Schipki geschrieben) umgewandelt und in die Karten übernommen. (Den Originalnamen findet man noch auf einigen älteren Karten von 1905). Als Indien seine Unabhängigkeit erlangte setzte die Regierung wieder den alten ladakhischen Name Khab-Lo ein.

Sven Hedin [1] ehrte mit dieser Namensgebung den angesehenen Asien Spezialist Dr. Georg Herrmann Schippke aus Bresslau in Oberschlesien, der ein weitläufiger Verwandter von mir war.

Ein weiterer Übergang in das heute chinesisch besetzte Hauptgebiet von Aksai-Chin ist der 6502 Meter hohe Dahonglitutan Paß, der seit der Besetzung dieser Gebiete durch China genauso geschlossen ist wie der Schippki-Paß und der Changlung La.

Am bekanntesten ist das West Aksai-Chin Gebiet (36N00, 76E50) in dem der K2 und der Grasherbrum liegen, die häufig von westlichen Bergsteigern besucht werden. Dieser Teil hat am K2 einen freien Zugang von Kashmir aus, über den Muztagh Paß. Das hier umstrittene Gebiet ist ca. 180 km lang, zwischen 20 und 40 km breit und besteht aus zahlreichen 7000 bis über 8000 Meter hohen Bergen, sowie dem Tal des Shaskumba, einem heiligen Fluß der Kaschmir Bewohner. Nach dem indischen Jahrbuch leben in diesem Bereich mit Ausnahme einiger Nomadenfamilien keine Menschen.

Das größte besetzte Gebiet ist Aksai-Chin (35N00, 79E00) mit der territorialen Hauptstadt Tianshuihai (850 Einwohner). Dieser besetzte Teil besteht aus dem 4500 bis 5200 Meter hohen Süd - Soda - Plateau auf dem auch einige große Seen liegen. Hier leben nur 5000 bis 10.000 Tibetanische Nomaden. Die Bevölkerung setzt sich aus Tibetern und Khampas zusammen. Der Haupterwerbszweig ist die Viehzucht und etwas Landwirtschaft. Tianshuihai ist die größte chinesische Militärbasis. Die anderen Ortschaften wie Kizyl Jilga im Westen und Qanshuigou im Norden sind ebenfalls militärische Basen.

Aksai-Chin ist eine weitgehend karge Landschaft, die von Sand und Steinen geprägt ist, die nur an wenigen Stellen Gräser und etwas Getreide gedeihen lassen. Die wenigen Seen sind abflußlos, so daß schon Sven Hedin, der 1903 einige Monate hier verweilte, über die zunehmende Versalzung der Gewässer berichtete. Das Klima ist geprängt von kurzen warmen Sommern, und trockenen, extrem kalten Wintern, in denen die Temperaturen -40° unterschreiten können (vgl. /2/)

Das südliche Gebiet, das Pangong Tso (34N00, 78E50), besteht aus zwei Teilen, die durch einen schmalen tibetischen Korridor getrennt sind. Das nördliche Gebiet ist ca. 100 km lang und 20 bis 30 km breit, das südliche ist ca. 80 km lang und 30 km breit. Hier liegt auch die früher ladikhische Siedlung Demqog. Diese beiden Gebiete sind von ca. 4500 Nomaden besiedelt. Südlich von Demqog gibt es den einzigen noch offenen Zugang in diese Gebiete von Indien aus, über den Tsuka La Paß (die geographische Endung La bedeutet Paß).

Bis 1956 war das Gebiet von Aksai-Chin ein autonomes Fürstentum, das seine Politik an den Maharadsha von Kaschmir orientierte. Auslösend für den Konflikt um das Aksai-Chin Gebiet, war die Ankündigung der Chinesischen Regierung 1950, eine Straßentrasse von Westtibet nach Uygur (Xinijang) zu bauen, und dabei die Trasse durch Aksai-Chin zu führen. Zuerst protestierte der Fürst bei der chinesischen Regierung, später auch die Indische Regierung.

Als die Chinesen von Tibet aus diese Gebiete (sowie weite Teile Assams [2] )) im Juli 1956 zum ersten Mal besetzten, um ihren Anspruch zu dokumentieren, mußte erst eine Straßenanbindung von Yechen nach Westtibet gebaut werden. In diesem wenig zugänglichen Gebiet kam es nur zu sehr vereinzelten Kämpfen zwischen indischen und chinesischen Truppen. Die indischen Verteidiger wurden damals auf einer schmalen Schotterpiste über bis zu 5000 Meter hohe Pässe von Sringar (Kaschmir) nach Leh (Ladakh), die von Britisch-Indischen Truppen bereits 1930 angelegt wurde, in das umstrittene Gebiet gebracht werden.

Mountain Region


Typische Gesteinsformation und Sandaufschüttungen an der Grenze
Bereits kurz nach der ersten Besetzung von Aksai-Chin wurde das Gebiet von Kaschmir, Jammu und Ladakh zum militärischen Sperrgebiet erklärt und für den normalen Verkehr geschlossen. Selbst die Bewohner benötigten einen Sonderausweis, um das umstrittene Gebiet betreten oder verlassen zu können.

Nur kurz hielten sich 1956 chinesische Einheiten dort auf, zu schwierig war die Versorgung, zu unzugänglich die Bergregionen. 1958 wurde in zähen Verhandlungen zwischen China und Indien im neutralen Nepal eine Waffenstillstandslinie festgelegt.

Erst 1962 kam es zu einer erneuten Invasion chinesischer Gebirgsjäger. Ohne auf nennenswerte Gegenwehr zu stoßen wurden die von Nomaden bewohnten Gebiete okkupiert. Begründet wurde diese Besetzung von der damalige Regierung Mao-Tse-Tung damit, daß in früherer Zeit diese Gebiete Teile von Tibet waren und unrechtmäßig durch die Engländer Britisch-Indien zugeschlagen wurden (dies galt auch für die Besetzung Assam’s).

Nur wenig später wurden die chinesischen Invasoren auf die Waffenstillstandslinie von 1958 zurückgedrängt. Im Oktober 1962 schloß Indien und China ein erneutes Waffenstillstands Abkommen und einigte sich auf einen Grenzverlauf, wie er heute in den Atlanten eingetragen ist (in diesem Vertrag wurde die Grenzsituation in Assam ausgeklammert. Der Grenzverlauf zwischen Assam und Ost-Tibet ist bis heute nicht geklärt.)

Nach dem Tode Mao-Tsu-Tungs normalisierte sich die Situation in China und seit der teilweise einsetzenden Demokratisierung Mitte der 80ziger Jahre einigten sich China und Indien auf eine Demakationslinie in diesem Bereich. Der Zugang zum K2 wurde sowohl von Kaschmir aus, als auch von China aus, durch ‘entmilitarisierte’ Korridore ermöglicht.

Schon 1977 wurden einige grenznahe Gebiete Ladakhs im Bereich um die Hauptstadt Leh wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seit 1991, als sich die Beziehungen zwischen China und Indien wieder verschlechterten wurde erneut chinesisches Militär in das unzugängliche Gebirgsgebiet entsandt und ist heute entlang der Grenze stationiert. Schon im Jahr vorher wurden erneut Gebiete, die nach dem Waffenstillstand von 1962 indisches Staatsgebiet waren von chinesischen Truppen erneut okkupiert. Noch zu Beginn 1990 konnte durch die Vermittlung der UNO dieser Konflikt beigelegt werden. Eine erneute Intervenierung der UNO 1992 wurde seitens der Chinesen zurückgewiesen.

Neben den Problemen um die nordöstlichste Ecke Kaschmirs, formierte sich in Jammu & Kaschmir 1990 eine Front für die Unabhängigkeit. Diese Front bekämpft nicht nur Indien, Afganistan und Pakistan, sondern auch die Chinesischen Besatzer. Alleine seit 1990 sollen in den umkämpften Gebieten über 10.000 Menschen ihr Leben verloren haben, so schätzt die UNO.

1995 brachen erneut schwere Kämpfe zwischen den am Krieg beteiligten Ländern und der Front in Kaschmir aus, die bis heute anhalten.

Die Geschichte Aksai-Chin’s geht auf das 9te Jahrhundert zurück, als das Königreich Ladakh im Jahre 842 gegründet wurde. Fast gleichzeitig gründeten tibetanische Mönche im Gebiet um das Kloster Tsaparang das Fürstentum Aksai-Chin. In dieser Zeit entstand auch der heute chinesisch benutzte Namen Changlung La, der auch für einen Paß gilt, der Ladakh mit Aksai-Chin verbindet. Im 10ten Jahrhundert wurde durch den Einfluß tibetanischer Mönche, aus Aksai-Chin, das Gebiet von Ladakh lamaisiert.

1020 drangen tibetanische Könige in das Gebiet von Aksai-Chin ein, unterwarfen Ladakh und gründeten ein gemeinsames Königreich unter dem Namen Aksai-Chin Gantog. Als 1350 mongolische Fürsten Tibet in 13 autonome Verwaltungsbezirke einteilten, erlangte Aksai-Chin als eigenes Königreich seine Autonomie von Ladakh und Tibet.

Zu Beginn des 15ten Jahrhunderts, als das Königreich Ladakh in kleine unabhängige Fürstentümer zerfiel, wurde Aksai-Chin Tibet angegliedert und verlor den Status eines unabhängigen Fürstentums. Erneut eroberten tibetanische Mönche 1409 das Grenzgebiet von Ladakh zu Aksai-Chin, einten es und erhoben es in einen Kirchenstaat. Als 1470 Ladakh wieder vereinigt wurde, wurde auch das Gebiet von Aksai-Chin, und das Gebiet von Pangong Tso (Süd-Aksai-Chin) dem Königreich Ladakh angegliedert.

Während Mitte des 16ten Jahrhunderts Kaschmir durch die Mogul Kaiser Indiens unterworfen wurde und der Lamaismus vom Islam abgelöst wurde, schloß Ladakh seine Grenzen und gliederte sich wieder Tibet an. Bis zu Beginn des 19ten Jahrhunderts blieb Aksai-Chin tibetanisch und bildete die Westgrenze Tibets. 1834 wurde Ladakh und Aksai-Chin, die sich von Tibet lösten, von Kaschmir übernommen und wieder in autonome Fürstentümer gewandelt. Während in den Folgejahren Ladakh seine Unabhängikeit an Kaschmir verlor blieb Aksai-Chin bis zum Ende des zweiten Weltkrieges ein eigenständiges, unabhängiges Fürstentum. Der letzte Regent Aksai-Chins, Fürst Kunsang Namgyal verstarb 1974 im indischen Exil.

Mit dem Verkauf Ladakh’s und Kaschmir 1849 durch den regierenden König von Kaschmir an die britische Ostindien Gesellschaft, garantierte England die Unabhängikeit Aksai-Chins. Fast gleichzeitig wurde der britische Soldat und Landvermesser H.H.Godwin-Austen mit der Vermessung des Kaschmir, Jammu und Ladakh Gebietes betraut. Bis zu seinem Tod, 1923 widmete er sich der Erforschung der Historie über dieses Gebiet und veröffentlichte zahlreiche Abhandlungen über Kaschmir und das Aksai-Chin Gebiet.

Zu einer ersten defenierten Grenzbeschreibung kam es 1865, als der britische Offizier W. H. Johnson, der ‘Survey of India Ag.’ mit einer Grenzfestlegung beauftragt wurde. Johnson legte die Grenze zwischen der chinesischen und britisch- indischen Interessenspäre entlang der Höhen des Karakoram’s sowie entlang der nördlichen Ausdehnung des Aksai-Chin fest. Dennoch kam er zu dem Schluß, daß es im Bereich der Soda-Ebene keine definierte Grenze der einzelnen Fürstentümer und Chinas gebe. Zu einem ähnlichen Schluß kam 1899 der britische Gesandte in Lasa, Sir H. E. Richardson. Richardson vertrat die Ansicht, daß eine Eingrenzung der Interessengebiete im Kaschmir Bereich enlang der Höhen des Kuen Lun Gebirges verlaufen würde, also sowohl Aksai-Chin, als auch das K2 Gebiet zum Britischen Interessenbereich zählen würde.

Im Vertrag von Lhasa, 1904, zwischen Großbritannien, Tibet, China und Rußland, der die Grenzen im Himalaya festigte, wurde die Autonomie Aksai-Chins, sowie von Sikkim, festgeschrieben und als Teil des Interessenbereiches Englands bezeichnet. Auch im Vertrag von Simla, der Tibet der Verwaltung Chinas unterstellte, wurde Aksai-Chin als autonom bestätigt.

In diesem Gebiet, so wird angenommen, stehen die Sendeanlagen von Voice of Free Kashmir, sowie The Voice of Chanlung La, der 1996 seine Sendungen auf 6915 kHz aufgenommen hat. Beide Rundfunkstationen senden in unregelmäßigen Abständen in Landessprachen und auch in Englisch. Sporadisch kann auch die Station Free Aksayi-qin Hu auf den Frequenzen von The Voice of Chanlung La beobachtet werden. Während Free Kashmir hier in Europa mit teilweise sehr lauten Signalen aufgenommen werden kann, sind die beiden Untergrundsender Aksayi-qin Hu und Chanlung La meist unhörbar.


Literatur:
/1/ Hans-Otto Meissner, ‘Himalaya’, Gütersloh, 1991
/2/ Heinrich Harrer, ‘7 Jahre Tibet’, Wien, 1956
/3/ Heinrich Harrer, ‘Tibet, verlorene Heimat’, Berlin, 1960
/4/ Guiseppe Tucci, ‘Journey to Mustang’, Kathmandu, 1977
/5/ W.Aramwaya, ‘Ladakh and Aksai-Chin, A historical journey’, New Delhi, 1990
/6/ W. Schippke, ‘Das Königreich Lo Mantang’, in FT, Jan. 1995, 45 ff
/7/ W. Schippke, ‘Freedom for Kashmir ?’, Mumet-Report, Vol 5, 1985, 39-42
/8/ W. Schippke & T. Rösner ‘Portugiesisch Indien’, in FT, März 1997
/9/ K.Sundarji, ‘Kashmir, India and Aksai-Chin’, in Army Staff, India, 1994
Anmerkungen und Fußnoten:
1)
Sven Hedin (*1865, +1952) war ein sehr bekannter schwedischer Asienforscher der zwischen 1894 und 1935 mehrmals Ladakh, Kaschmir, Tibet und andere Zentralasiatische Regionen bereiste und hierüber mehrere sehr bekannte Bücher schrieb, die allerdings heute nicht mehr erhältlich sind, sondern nur noch in gut sortieren Bibliotheken eingesehen werden können. (Retur)
2)
Hier ist der nördliche Teil Assams gemeint, der heute das indische Bundes-Territorium Arunachal-Pradesh, zwischen Buthan im Westen und dem ‘Drei-Länder-Eck’ zu Burma und Ost-Tibet, bildet. Auch in diesem, ebenfalls weitgehend unzugänglichem Gebiet, besetzten chinesische Truppen 1962 indisches Staatsgebiet. (Retur)
Photos und Karten:
Die Übsersichtskarte stammt aus Quellen von W.Schippke
Die beiden Photos stammen von Luke Powell, 1996
Das Original dieses Artikels erschien in WWH, Heft April 1997, Seite: 9 ff